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Revolut: Jetzt mit Lizenz zum Wachsen

Verfasst von Christian Berger am .

Revolut als eines der erfolgreichsten FinTechs der letzten Jahre hat am 13. Dezember die Banklizenz durch die EZB erhalten. Traditionelle Banken müssen sich also schon sehr bald mit einem Player messen, der die Latte bezüglich mehrerer Perspektiven höher legt.

Eine gute Nachricht für Bankkunden

Revolut kann und wird unserer Einschätzung nach noch offensiver auftreten als bisher und bald das volle Bankingprogramm anbieten. Allerdings vollständig digitalisiert und von der User Experience her vermutlich deutlich innovativer. Der Rollout Plan sieht zunächst die Anwendung der Banklizenz in Litauen vor, als eine Art Proof of Concept. Funktioniert der Testmarkt – und davon gehen wir aus – ist der Weg frei, um im Laufe des Jahres 2019 in weitere europäische Märkte zu expandieren.

Jetzt mit Popcorn eindecken

Revolut hat zwei seiner drei Millionen Kunden in den letzten 12 Monate generiert. Jetzt wird es also richtig spannend zu beobachten, ob und wie die Banken jener Länder reagieren, in denen das britische FinTech bereits bei Privat- und Business Kunden verankert ist. Denn während Revolut in der Lage ist, Features von Mitbewerbern (z.B. die Töpfe-Funktion aus der App Zak der Bank Cler) innerhalb weniger Wochen zu kopieren, dauern Entscheidungsprozesse traditioneller Banken im besten Fall wenige Monate. Allerdings erst ab dem Moment, an dem realisiert wird, was da eigentlich anrollt. Und das kann dauern.

Themengebiete

Mobileapp, Banking, Innovation, Meta.


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