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Schweizer Mobile Banking-Markt in 2019

Verfasst von Martin Eisendle am .

2019 wird ein wegweisendes Jahr für den Mobile Banking Markt in der Schweiz. Die Bank Cler hat mit Zak das Rennen bereits 2018 eröffnet und in einem sehr streng regulierten Schweizer Finanzmarkt den ersten Schritt gesetzt. Keinen Monat zu früh wie sich gezeigt hat, denn im Sommer letzten Jahres kam Neon ebenfalls mit der Betaversion ihres Smartphone Angebots in den Markt

Auch die schon bekannten großen Namen aus dem Ausland wie Revolut und N26 haben das Potential auf einem vielleicht nicht großen aber sehr interessanten Boden wie der Schweiz für sich erkannt.

Revolut ist zwar derzeit ohne Banklizenz in der Schweiz tätig, hat aber bereits 50.000 Kunden. Es bleibt abzuwarten wie sich N26 in 2019 positionieren wird. Für N26 stellt sich derzeit primär die Frage des Eintritts in große Märkte wie den USA und Asien. Daher ist momentan schwer abzuschätzen, wie hoch die Bereitschaft und die Mittel sein werden, sich auch in der Schweiz zu behaupten.

Was wird es brauchen, um sich 2019 im Schweizer Mobile Banking-Markt durchzusetzen und Neukundenzahlen vorweisen zu können?

Eines ist klar: Es bleibt keine Zeit, sich mit einem guten Start zufrieden zu geben. Zak wie auch Neon werden ihr Angebot am Puls der Zeit weiter ausbauen und offen sein müssen, neue Wege zu gehen.

Die Bank Cler als Vorreiter in der Schweiz hat den nötigen Mut bewiesen, ein völlig neues Angebot zu schaffen. Neue Konzepte der Kontoverwaltung, spannende Partnerschaften und eine eng an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete Entwicklung haben zum Erfolg geführt.

Auch Neon richtet sich mit einem spannenden Angebot an die Kunden und versucht, ein starker Konkurrent zu sein.

Vielleicht spielt der heimische Hintergrund der lokalen Produkte - Stichwort Swissness - eine größere Rolle um das Rennen der mobilen Kunden als man glauben möchte. Vor allem die Frage der Daten- und Kontoverwaltung könnte gerade in der Schweiz eine entscheidende Rolle spielen.

Man darf also gespannt sein. Die Antwort auf die Frage, ob sich die heimischen Newcomer gegen die großen Konkurrenten aus dem Ausland behaupten können, werden am Ende die Kunden geben.

Kommentar von Martin Eisendle zum Artikel

Themengebiete

Mobileapp, Banking, Innovation, Meta.


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